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Erlebnis Plimaschlucht

Schwierigkeitsgrad
Martelltal
2,15 h
260 hm
70 min.
CURRENT
/
total

Erlebnis Plimaschlucht im Martelltal auf 2.265m

Die Plimaschlucht hat sich über Jahrtausende hinweg tief ins Gestein eingeschnitten und dabei fast senkrechte Flanken blank geschliffen und eine enge, eindrucksvolle Schlucht am Fuße des Cevedales mit dessen Eiswasser geschaffen. Heute präsentiert sie sich als eine Naturarena für Besucher auf der Suche nach einzigartigen Naturschauspielen. Um den Wanderern die Schlucht und ihre Schönheit näher zu bringen, wurden vier Schluchteninszenierungen errichtet, die die Schlucht jetzt erstmals hautnah erlebbar machen.

Start und Zielpunkt ist am Parkplatz Hintermartell. Bis dahin ist es gut eine Autostunde von uns. Von hier aus geht es zum ersten Aussichtspunkt, der "Kelle", diese trägt den Besucher weit über die Kante hinunter, sodass man der Schlucht mit dem Wasser sehr nahekommt. Es gibt noch weitere Aussichtspunkte zu Entdecken, zum Schluss wartet für Mutige eine abenteuerliche Hängebrücke zur Zufall-Hütte. Ansonsten kann man ausweichen und weiter bis zur Staumauer, dem "Bau", und dann zur Zufallhütte wandern. Im Anschluss talauswärts bis zum Ausgangspunkt zurück.

Juni - September
Start: Parkplatz Hintermartell
Gehzeit ca. 2 Stunden
Länge: 6,1 km
Einkehr: Zufallhütte

Wer gerne länger und höher geht, der kann bis zur Marteller Hütte wandern; sehr zu empfehlen!

Die besten Einkehrtipps beim Heimfahren:
Café Hölderle - hausgemachte Torten & Erdbeerspezialitäten
Restaurant Waldheim - super Preis/Leistung!
Südtiroler Erdbeerwelt - Feinkostladen & regionale Produkte, nicht nur aus Erdbeeren! Täglich geöffnet!

 

Aus dem Nähkästchen geplaudert

Das Martelltal ist die Heimat von Tata Hubert. Ihr könnt euch also vorstellen, dass uns Wandertipps im Vinschgau besonders am Herzen liegen. Ursprünglich und nahezu unberührt – so, wie man es in Südtirol nur noch selten findet – liegt das Tal mitten im Nationalpark Stilfser Joch; von hier aus starten Touren auf die über 3000 Meter hohen Gipfel und Gletscher. 

Tata Hubert bewirtschaftet hier auf 1.600m seinen Bergbauernhof mit Schafen und Kühen. Zweimal im Jahr zur Heuernte im Juni und August helfen alle zusammen, denn das Heu wird von Hand eingebracht und es braucht echte Manpower. :-) Wer Zeit hat, darf gerne antreten.

Also: auch wenn es nicht gerade um die Ecke liegt, ein Besuch im Martelltal lohnt sich allemal!